Austausch Lasercutter

Gibt es hier jemanden der Erfahrung mit Lasergravurgeräten oder Lasercuttern hat?

Wären ja sehr vielseitig einsetzbar: von Kunstunterricht, Matheunterricht bis Technik (und eigentlich auch jedes andere Fach könnte davon profitieren).

Nur um mal eine Hand voll Beispiele zu nennen:

  • Papier Bastelbögen für Geometrische Körper (Mathematik)
  • Körper aus Papier im Kunstunterricht entwerfen und anschließend bauen (So in diese Richtung, allerdings selbst mit einem 3D Programm entwerfen und mit Hilfe des Lasercutters ausschneiden)
  • Postkarten mit Vektorgrafiken erstellen und mit dem Lasercutter produzieren (Bildende Kunst)
  • Kasten/Gehäuse aus Sperrholz anfertigen (Technik)
  • Aufnäher und andere Stoffteile zuschneiden lassen (AES)
  • Personalisierung von beliebigen Objekten - Lasergravur

Zum Schutz vor dem Laser braucht man sicher ein gutes Sicherheitskonzept in Schulen.
Falls ihr welche im Einsatz habt: Wie habt ihr das gelöst?

Gibt es Modelle die sich besonders gut eignen, oder die sich bewährt haben?

Danke!
Gruß
Matthias

Am KMZ Waiblingen gibt es ein Gerät (https://www.makeblock.com/laserbox-video), das ich mir aber nur von der Ferne angeschaut habe.

Der Laser ist nur aktiv, wenn das Gerät geschlossen ist und es sollte eigentlich nicht möglich sein sich daran zu verletzen (irgendwelche Wege dies doch zu tun werden sich sicher finden lasen).

Wichtig beim Betrieb des Gerätes ist ein gutes Löftungskonzept. Über einen Filter wird die Luft aus dem Gerät abgesaugt und kann mittels „Schlauch“ aus dem Fenster geblasen werden (Kernbohrung wie bei Dunstabzugshauben sicherlich auch möglich). Trotzdem „stinkt“ der Raum, in dem gearbeitet wird nach den Verbrennungsgasen - daher sollte beim bearbeiteten Material auch auf gesundheitliche Aspekte geachtet weden.

Zum Thema Sicherheit kannst Du die Kolleg:innen aus dem SMZ Stuttgart befragen. Die haben sich bei der Einrichtung Ihres Makerspace ausführlich mit dem Thema befasst.

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Laserbox sieht spannend aus, auch wegen des Modus der Filzstiftzeichnungen an Hand der Farbe erkennt und automatisch in Gravuren oder Schnitte umsetzt. Für jüngere Schüler:innen wäre das wahrscheinlich eine gute Funktionalität.

Danke für die Ergänzungen!

Vielleicht starte ich auch zu Hause erstmal und dann mit einem günstigeren Modell.

Am KMZ Crailsheim haben wir auch die „Laserbox Pro“ von Makeblock. Dazu eine Bohrung durch die Außenwand für die Abluft. Wie Roland schon erwähnte hat man beim Holzlasern Lagerfeueratmosphäre. Deshalb ist es wichtig, z.B. beim Sperrholz darauf zu achten, dass dieses für das Lasern geeignet ist - sprich, hier ist kein Kleber verwendet, welcher beim Lasern schädliche Stoffe freisetzt.
Acrylglas geht ja auch - hier habe ich immer zusätzlich das Fenster in unmittelbarer Nähe auf. Da wäre ich ohne Abluftanlage in der Schule skeptischer.
Die Laserbox ist Laserklasse 1 - der Einsatz von Schutzbrillen ist aus diesem Grund nicht vorgeschrieben.
„Beliebt“ ist auch noch der Dreamcut II von Mr. Beam, da er auch gut 1.000,- Euro günstiger ist. Schick ist hier, dass die Aufbereitungssoftware direkt auf dem Gerät installiert und über einen beliebigen Browser ansteuerbar ist. Filter würde ich immer dazu kaufen. Eine Schule die ich beraten habe, hat diesen im Einsatz.

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Hallo,

den erwähnten Mr. Beam hatten wir am Fachseminar für Techniklehrer im Einsatz.
Das Geräte ist wirklich gut zu bedienen und Preislich im annehmbaren Rahmen. Es ist sicherlich nicht für die Massenproduktion geeignet, aber um mit einer Schulklasse damit zu arbeiten sicherlich eine gute Wahl.

Grüße,
Markus