Digitale Bildungsplattform - LMS als Alternative zu Moodle

Auf der KM-Seite findet sich die Information, die digitale Bildungsplattform des Landes solle ein LMS als Alternative zu Moodle enthalten - und zwar bis Herbst 2020.
Kann da jemand mehr zu sagen? Gilt das noch?
In der Beratung haben wir Schulen mit O365 oder mit Moodle (oder mit beidem). Perspektivisch wäre es für uns Beratende (und für die Schulen!) gut zu wissen, wenn da in absehbarer Zeit die nächste Alternative bereitsteht.

Nicht verzagen, Armbruster fragen

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Habe ich gemacht, danke für den Tipp Steffen.
Hier die Antwort: „Das stimmt - und gerade heute finden Bieterverhandlungen statt.“

Wer den Thread bei Twitter lesen will:

Beim @KM_BW findet sich die Information, die digitale Bildungsplattform des Landes solle ein LMS als Alternative zu Moodle enthalten - und zwar bis Herbst 2020.
Kann da jemand mehr zu sagen? Gilt das noch?@ArmbrusterRalf @lmz_bw #EduBW

— Torsten Traub (@EduBlackforest) June 17, 2020

Das stimmt - und gerade heute finden Bieterverhandlungen statt.

— Ralf Armbruster (@ArmbrusterRalf) June 17, 2020
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Und jetzt drücken wir mal die Daumen…

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Spannende Informationen! Wir haben an unserer Schule bisher kein festes, für alle Kollegen und Klassen durchgängiges LMS und sind aktuell am Überlegen, Moodle einzurichten. Als absolute Moodle-Anfängerin fällt es mir gar nicht so leicht bspw. eine sinnvolle Kursarchitektur für unsere individuelle Schule zu entwerfen und behelfe mir amateurhaft mit dem Lesen von Erfahrungsberichten in Foren (wie dem hier) und dem Anschauen von zig Tutorials zur Weiterbildung und Entscheidungsfindung. So richtig überzeugt hat mich das bisher nämlich noch nicht.

Aber nun wären in diesem Zusammenhang, auch weil wir für das neue Schuljahr gerne eine gemeinsame Lösung hätten, Antworten auf folgende Fragen interessant:

  1. Gibt es einen Überblick, welche Funktionen die Digitale Bildungsplattform abdecken soll?
  2. Wird diese in irgendeiner Form supportet, erhält man Hilfe, wenn mal was hängt?
  3. Braucht man an der Schule einen Administrator?
  4. Kann auf die Digitale Bildungsplattform auch über eine App zugegriffen werden?
  5. Ab wann ist die Nutzung an Schulen voraussichtlich möglich? Lohnt es sich darauf zu warten?

Mir fallen noch einige Fragen mehr ein, jedoch wären das für den Anfang die Knackpunkte, die zu klären wären um eine Entscheidung dafür oder doch für Moodle zu treffen. Vielleicht weiß ja jemand mehr oder wo man das nachlesen kann.
Vielen Dank.

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Hallo,
wenn du dich zu Moodle schon viel umschaust, ist meine Antwort hier erstmal für dich sicher nichts neues. Tipps zum Aufbau und zur Gestaltung von Moodle-Kursen bzw. eines Schul-Moodles, hat das SMZ Stuttgart und auch das ZSL.
Zu deinen Fragen:
Zu 1. Die Bildungsplattform soll im Wesentlichen aus den Basiskomponenten Messenger, dienstliche Mailadressen und einem LMS bestehen. Dazu gehört dann natürlich auch ein IDM. Du willst vermutlich wissen, welche Komponenten das LMS enthalten wird. Dazu finde ich keine Information. Da ausdrücklich geschrieben wird „LMS als Alternative zu Moodle“, gehe ich davon aus, dass die wesentlichen Komponenten eines LMS (Bereitstellung von Materialien und Aufgaben, Kommunikation und Austausch, Gestaltung von Kursen/Lernbereichen, etc.) abgebildet werden.
Zu 2. Dazu finde ich auch keine offizielle Information, gehe aber fest davon aus, dass der Support mitgedacht wird.
Zu 3./4. keine Info dazu bisher.
Zu 5. Der Zeitplan spricht davon, die Basiskomponenten (also auch das LMS) bis Herbst 2020 bereitzustellen. Laut der Nachricht von Herrn Armbruster aus dem KM finden derzeit Bieterverhandlungen statt. Ich gehe also davon aus, dass das LMS nicht zu Schuljahresbeginn zur Verfügung stehen wird. Ob es sich zu warten lohnt, ist eine Frage, die dann in der einzelnen Schule zu beantworten wäre. Ich persönlich halte Moodle für ein sehr gutes LMS, das mithilfe einiger Admin-Kniffe (auch hier wieder Tipps aus dem SMZ Stuttgart) nicht mehr das Horror-Moodle von früher ist.
Viele Grüße

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Ich sehe das ähnlich! Wir haben während des Lockdowns sehr intensiv mit moodle gearbeitet und ich finde persönlich, dass seit Version 3 ein wirklich gutes, schnelles LMS mit zahlreichen Plugins zu Verfügung steht.
Warum bei der Digitalen Bildungsplattform nun eine Alternative genutzt werden soll, begreife ich nicht, vor allem da moodle bisher immer die propagierte Plattform war (bereits zu Zeiten, in denen es wirklich nicht besonders spaßig war mit moodle zu arbeiten).

Ich werde erstmal bei moodle bleiben, da weiß ich, dass alles funktioniert. Sollte ein alternatives LMS kommen, wird dies wsh zu Beginn in den Kinderschuhen stecken…

VG Pascal

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Hallo,
es hieß einmal von offizieller Seite, dass Moodle ein Akzeptanzproblem bei den KuK hat und deshalb eine Alternative geschaffen werden soll - das Akzeptanzproblem war früher sicher so, aber meistens bestand auch keine Notwendigkeit sich mit Moodle zu befassen. Das ist jetzt ja anders und Moodle 3 ist wirklich schick und toll.

Ich persönlich bin sehr gespannt ob es Microsoft werden wird - die Office/Microsoft 365 und MS Teams Nutzerschaft ist ja auch jetzt schon sehr groß. Datenschutztechnisch muss das aber meiner Meinung nach endlich mal geklärt werden - der Philologenverband hat ja diesbezüglich diese Woche eine Mail an die Schulleitungen geschickt.

Über IServ höre ich auch einiges Gutes aus anderen Bundesländern - es bleibt spannend.

Viele Grüße

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Wenn es eine bestehende Lösung wird kann ich damit auch gut leben. Ich hoffe nur, dass es keine eigene BW-Lösung wird, da haben wir ja leider schon oft genug erlebt, dass dies zumindest am Anfang nicht reibungslos läuft. Wir werden auf jeden Fall moodle ausbauen inkl. moodle App und Push Notifications als Kommunikationsmittel. So kann ich dann in Ruhe anschauen, wie und was die Bildungsplattform macht :wink:

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Indem u.a. steht, dass es Unterschiede zwischen der Enterprise und der Edu Version gäbe, was Microsoft umgehend dementiert hat.

Bleibt spannend.

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Hallo.

Ich muss jetzt mal blöd fragen: Es soll eine Alternative zu moodle gesucht werden?

Warum? Da baut das Land Jahre lang auf moodle, jetzt wird das System flächendeckend genutzt - und es scheint gar nicht sooo schlecht zu sein, bzw. akzeptiert zu werden - und dann sucht man nach einer Alternative,…

Was ist die Motivation dafür? Hat moodle zu wenige Funktionen? Ist es nicht sexy genug? Ist man vom plötzlichen Erfolg überrascht und sucht schnell was neues, damit keiner auf die Idee kommt sich an ein funktionierendes System zu gewöhnen?

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Verwunderte Grüße,
Roland Walter

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Hallo Roland,

Ein bisschen ist das auch mein Gedanke. Der oben geäußerte Gedanke, Moodle habe ein Akzeptanzproblem, ist aber nicht ganz von der Hand zu weisen.
Ich habe im Auslandsschuldienst gerne und intensiv mit Moodle gearbeitet und war nach meiner Rückkehr 2015 über die Performance meines Schul-Moodles in BaWü geschockt. Einige KollegInnen sind außerdem mit der Vielzahl der Funktionen und Einstellungen überfordert.

Inzwischen aber ist Moodle deutlich schneller geworden, sieht mit passendem Design und Kursformat richtig gut aus und kann so administriert werden, dass es nicht zu komplex ist.

Wen es interessiert, wie sich hier andere Bundesländer aufstellen, darf hier mal einen Blick über den Rhein werfen. So sieht das Konzept für den Schulcampus Rheinland-Pfalz aus: https://schulcampus.bildung-rp.de/

Viele Grüße und ein schönes Wochenende an alle!

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Im Webinar des LMZ am 22.04. mit Vertretern des KuMi hieß es noch, das LMS wird auf Basis von Moodle erstellt. Leider wurde bisher kein Mitschnitt dieser Veranstaltung zur Verfügung gestellt…
Allerdings hieß es da auch, das Threema Work bis Pfingsten für alle Schulen ausgerollt wird…

Bei dieser Neuigkeit frage ich mich jetzt, was der beste Weg ist, den man jetzt einschlagen soll.

Wir hatten recht schnell in der Krise eine gut funktionierende Lösung mit Onlinespeicher parat. Da es aber dateschutztechnische Fragen gibt und vor allem sehr begrenzt ist, haben wir uns jetzt in Moodle eingearbeitet und das System eingerichtet. Für die kommenden Wochen waren eigentlich mehrere SchiLfs geplant, um die Kollegen mit Moodle vertraut zu machen.
Wenn ich jetzt aber lese, dass ein LMS kommt, welches mittefristig vom KM auch den Vorzug vor Moodle bekommt (?), frage ich mich, ob es der richtige Weg ist. Wäre doch blöd die Kollegen jetzt zu Schule für ein System, dass wir im Herbst wieder ersetzen.

Eure Gedanken dazu würden mich interesseren.

Wie schon gesagt, ich bleibe jetzt erstmal bei moodle. Durch den Lockdown haben sich jetzt ALLE (Lehrer, Schüler, Admins) in moodle eingearbeitet und können echt gut damit umgehen und arbeiten. Ich fände es nicht gut, davon jetzt nicht zu profitieren und dies weiter auszubauen, unabhängig davon was dann evtl. im Herbst kommt…wenn es überhaupt im Herbst für alle kommt…und wenn es dann auch wirklich funktioniert…