Integration Nextcloud auf iPads

Hallo zusammen,
ich stehe erst am Anfang der Verwaltung der iPads mit JamF.
Wir haben nun eine Nextcloud für die Schule und sie ist an die PaedML angebunden. Die SuS können also auf ihr Homeverzeichnis zugreifen.

Die SuS sollen mit Tablets aus Tabletkoffern Ergebnisse in der Cloud speichern. Wie richte ich da den Workflow am besten ein?
Bisher ist es so, dass ich beim Öffnen der Nextcloudapp immer die Webadresse eingeben muss und dann den User. Kann ich das abkürzen, dass ich nur den User eingeben muss?

Grüße
Stefan

Hallo Stefan,

generell sollte es möglich sein über das MDM eine Payload an die Geräte zu übergeben. Ich glaube nur, dass die nextcloud-App das nicht unterstützt.

Nicht wissend, was genau an die Geräte übergeben werden kann, weiß ich, dass es z.B. in der Filr-App der paedML Novell oder bei der App „Documents“ möglich ist die Verbindung zum paedML-Server vorzukonfigurieren.

Die Kolleg:innen der paedML Linux haben unter

ein Handbuch für Lehrkräfte bereitgestellt, das Du gerne im Kollegium verteilen kannst.

Gruß Roland

PS. Falls jemand mehr weiß, bin auch auch gespannt ;).

Hallo Roland,

danke dir für die Info. Hast du irgendwo Infos oder ne Anleitung, wie man genau diese Payloads für die Geräte generieren kann?
Der Link, den Du geschickt hast, hat mir für diese Frage nicht weitergeholfen.
Hab mir das mal in Jampf selbst angeschaut und bin maximal überfordert :smiley:
Lg Stefan

Wie es der Zufall gerade so will, recherchiere ich just in dem Moment, wobei ich mich hier kurz selbst zitieren muss:

generell sollte es möglich sein über das MDM eine Payload an die Geräte zu übergeben. Ich glaube nur, dass die nextcloud-App das nicht unterstützt.

Wenn es also möglich ist mit Payload zu arbeiten, dann gerne mehr hier,… Oder alternativ hier: Server-Credentials via MDM-Payload? - 🍏 iOS - Nextcloud community

Gruß
Roland

Ich habe das Gefühl, dass das nur mit dem kostenpflichtigen „Client Branding Plus“ geht, was wohl extra bezahlt werden muss :thinking:

Siehe Tabelle ( MDM functionalities)

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Hallo Julian,
habe das auch gefunden und einfach mal ne Mail an Nextcloud geschrieben mit der Bitte um mehr Informationen und mögliche Preise. Habe aber noch keine Antwort.

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Läuft die Anbindung über WebDAV? Dann könnte auf alternative Clients umgestiegen werden, die Payloads erlauben, bspw. FileBrowser Professional und dort WebDAV per Payload vorkonfigurieren.

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Hi Frank,
das klingt sehr gut.
Muss es die FileBrowser professional App sei oder würde das auch mit Documents gehen?
Und hast du irgendeine Anleitung, wie ich das bei der FileBrowser-App (oder wahlweise einer anderen) genau einstellen kann?
Danke und Grüße
Stefan

Die App muss Payloads können. Das kann die Documents App nicht. Ich habe mir bisher nur eine Lizenz von Filebrowser Professional gekauft, zum Testen, plane aber das damit großflächig umzusetzen.

Der Ablauf ist simpel. Auf einer App konfigurierst du die App nach deinen Wünschen. In der App kannst du dann eine Konfigurationsdatei exportieren. Diese XML Datei lädts du dann in JAMF in die App rein (JAMF School → Apps → Filebrowser Professional → Verwaltete Konfiguration hinzufügen

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Hallo zusammen,

hier noch der Vorschlag zu einer alternativen Vorgehensweise:

Die NextCloud-App bietet die Möglichkeit eines „Login-by-QR“. Die Eingabe von Serveradresse, Nutzername und Passwort kann man sich auf diesem Wege sparen. Einen solchen QR-Code kann jeder Nutzer über die Verwaltung selbst erzeugen. Alternativ kann man diesen auch über ein z.B. ein entsprechendes Skript mit auf Nutzerkärtchen ausgeben, wenn man Zugriff auf die Nutzerdaten hat.

Viele Grüße
Markus

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Hallo Markus,
das heißt, bei euch hat jede/r SuS einen laminierten QR-Code mit seinen Zugangsdaten im Mäppchen und wenn die was speichern sollen, melde dich sich darüber an?
Ist natürlich günstiger als ne App-Lösung - aber funzt das bei euch in der praktischen Anwendungen?

Und gibt es eine Möglichkeit, die Nutzerdaten bequem klassenweise zu erstellen?
Grüße
Stefan

Edit:
Wenn ich das richtig recherhiert habe, sind in dem QR-Code auch die Anmeldedaten gespeichert. Würde ich spontan jetzt eher kritisch sehen, wenn ich durch das Scannen mich mit nem anderen Account anmelden könnte. Oder gibts das nen Dreh?

Hallo Stefan,

bei uns im Landkreis arbeiten bereits einige Schule wie beschrieben mit den Nutzerkärtchen. Du kannst diese z.B. über den Nutzerimport mit diesem Tool generieren lassen: GitHub - t-markmann/nc-userimporter: This tool creates Nextcloud users from a CSV file, which you exported from some other software or created with a spreadsheet software.

Alternativ kannst Du Dir einfach eine Excel-Tabelle mit den Nutzerdaten erstellen, die Felder entsprechend verknüpfen und Dir die Nutzerkärtchen mit QR-Codes über Verkettungen erzeugen lassen.

Dass die Anmeldedaten im QR-Code gespeichert sind, sehe ich als nicht so kritisch an. Beim „händischen“ Anmelden kann einem mit böser Absicht ja auch über die Schulter gespickelt werden. Ich denke, es ist eher die Frage, wie man den Umgang mit den Nutzerkarten im Klassenzimmer organisiert und ritualisiert, so dass sich nur wenige Ansatzpunkte für kritische Situationen ergeben.

Viele Grüße
Markus

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Hallo Markus,
danke für den Link!
Wir werden das mal bei uns im Kleinen mit der FileBrowser-Education App versuchen, kostet aber halt dann 5€ pro Lizenz. Bin mal gespannt, wie das läuft.
Werde mal Interesse halber so ne QR-Code-Lösung ausprobieren und bissel Erfahrung sammeln.
Vielleicht sehe ich da nur theoretische Probleme und in der Praxis ist das wirklich völlig vernachlässigbar.
Habt ihr das an eurer Schule auch mit QR-Codes gelöst?
Lg Stefan

Hallo zusammen,

von unserem Datenschutzbeauftragten kam noch eine Bedingung hinzu, es soll für die Eltern möglich sein Anmelde-Qrcodes und Passwörter zu ändern. Dies ist möglich indem die Eltern das Kennwort einfach in Nextcloud über Profil-Einstellungen ändern, anhand eines vorbereiteten Tools mit dem geänderten Kennwort ein Qrcode erstellen und ausdrucken. Ob Eltern das in der Praxis tun und ob dies überhaupt relevant ist, ist abzuwarten.

Andererseits sehe ich schon, dass es deutlich einfacher ist ein Qrcode abzuspicken als ein Kennwort. Ein Qrcode läßt sich per Smartphone* schnell abfotografieren und ein gemerktes Kennwort nicht so einfach. Zudem würde ich als Pädagogik-Laie doch annehmen, dass auch Grundschüler:innen den Umgang mit Kennwörtern sowieso lernen müssen. Daher stelle ich mir die Frage, ob die Erleichterung der Nutzung mittels Qrcode nicht bitter erkauft wird.

Guß
Angfer

Es muss immer das „Große Ganze“ betrachtet werden. Im Gegensatz zur umständlichen Eingabe von Benutzernamen und Kennwort ist ein QR-Code für die Grundschule ein Segen. Die Sorgen kann man imho relativieren, denn

  1. der Einsatz von Smartphones an der GS ist

    a. in den seltensten Fällen erlaubt.

    b. sicherlich ein Thema, als Vater zweiter Kinder (4. und 6. Klasse) wage ich die Steile These, dass an der GS die wenigsten Kids ihr Smartphone auch nutzen.

  2. Wenn das Kennwort von Nextcloud geändert werden soll, dann muss immer überlegt werden, ob dies ohne weiteres geht. Sofern die Nextcloud in ein Gesamtsystem, wie z.B. die paedML eingebunden ist, können Kennwörter nur über den Server geändert werden, auf dem die Benutzerkonten verwaltet werden. im Fall der paedML ist das der Haupt-Server und nicht die Nextclloud.

Just my 2cents.

Roland