Threema ID in Email-Signatur

Hallo,

nachdem wir seit heute auch Threema Work in unserer Schule verwenden können, habe ich mir überlegt, ob es sinnvoll ist, die Threema ID in meiner Email-Signatur mit anzugeben.

Was meint ihr? Gibt es Gründe, die dagegen sprechen?

Viele Grüße
Pascal

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Grundsätzlich gibt man damit jedem den man per Mail anschreibt auch die Möglichkeit einen per Threema zu kontaktieren.
Wenn man das möchte spricht aus meiner Sicht Nichts dagegen.

Wählt man diesen Weg, kann man unerwünschte Kontakte aber auch später noch blockieren.

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Als jemand, der gleichzeitig Schul.Cloud, Threema, Signal, Telegram, Mastodon etc. verwendet: Die Hemmschwelle, Nachrichten per Messenger zu schicken, ist niedriger als per Mail. Das führt bei mir dazu, dass ich (viel zu) viele Nachrichten per Messenger bekomme. Ich würde also zumindest vorher nachdenken, ob man diesen Kanal in der Breite öffnen will, oder nur mit ausgewählten Kommunikationspartnern. Viele Grüße, Florian

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Ja das stimmt natürlich. Auf der anderen Seite möchte ich zumindest bei meinem Kollegium erreichen, dass die Hemmschwelle niedriger wird :wink:
Mir ging es vor allem um die rechtliche Seite, da in den FAQs ja steht, dass Threema Work für die Kommunikation zwischen den Lehrkräfte genutzt werden soll, weitere Kommunikationen mit SchülerInnen und Eltern liegen in der Datenschutz-Verantwortung der Schule selbst (wobei ich nicht weiß, was das genau bedeuten soll, denn entweder ist Threema datenschutzrechtlich ok oder nicht…ich habe da ja sonst keinen Einfluss :thinking:)

Die Entscheidung für den Einsatz einer Software zur Kommunikation auch mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern liegt bei den Schulen selbst.
Dazu lohnt ein Blick auf den Twitteraccount von Ralf Armbruster (Digitale Bildungsplattform):


Demnach ist Threema „empfohlen“, eben auch für die Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern und Eltern.

Ok, danke für den Hinweis auf den Twitter-Post.

Mir ist nur nicht klar, was unter Verantwortlichkeit der Schule in den FAQs zu verstehen ist:

Darüber hinaus gilt, dass die etwaige Kommunikation der Lehrkräfte mit Schülerinnen und Schülern oder deren Erziehungsberechtigten in der Verantwortlichkeit der jeweiligen Schule liegt. (FAQs Punkt 4).

Ist diese Verantwortlichkeit irgendwo präzisiert?

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Heißt, dass die Schule Threema Lizenzen zur Verfügung stellen muss, um diese Kommunikation zu ermöglichen.

Eine grundsätzliche Frage: Ich mache meine Threema Id, z.B. in einer Signatur öffentlich und bekomme dann z.B eine Message von einem Schüler oder Elternteil. Da ich deren Handynummer oder E-Mail-Adresse aber nicht in meiner Handy- Kontaktliste habe, bekommt der neue Kontakt nur einen Sicherheitspunkt.

Damit bin ich kein bisschen sicherer als bei einer E-Mail, dass der vermeintliche Absender (Nickname) wirklich er selbst ist. Bei einer E-Mai sehe ich wenigstens noch die Domain, was manchmal Vertrauen erweckt. Schreibt mir ein Kollege oder ein Mitarbeiter einer anderen Dienststelle über seine Dienst E- Mail, kann ich mir der Identität ziemlich sicher sein. Bei Threema eher nicht.

Die Feststellung ist vielleicht banal aber die Behauptung, dass Kommunikation über Threema grundsätzlich sicher ist, kann man doch nicht so stehen lassen. Das wäre erst so, wenn wir eine selbst gemanagte Lösung hätten, in der alle Kontakte aus der Schüler- und Elterndatenbank heraus angelegt werden. Dann kann man an der blauen Farbe der zwei Punkte sehen, dass es sich um einen internen Kontakt handelt, der vom Admin angelegt wurde.

Sehe ich da etwas falsch?