Hospitation in Videokonferenzen

Zu Beginn der Schulschließung ploppte im Twitterlehrerzimmer sehr schnell der Wunsch auf einmal in einer Videokonferenz bzw. einem Webinar mit Schülern zu hospitieren. Ich habe diesen Wunsch schnell aufgegriffen und berichte nun gern von zwei Hospitationen bzw. fasse die Quintessenz zusammen.

Hospitiert haben eine Kollegin aus BW und eine Kollegin aus Berlin. Allein diese Möglichkeit der „grenzüberschreitenden“ Hospitationen ist aus meiner Sicht ein Gewinn.
Selbstverständlich wurden die Schüler im Vorfeld informiert und die Kameras bleiben bei mir in der Regel sowieso aus.
Vielmehr, als in der „normalen“ Hospitationen war die Reflexion ein Gewinn. Einerseits konnte ich den Kollegen einen Einblick geben und Möglichkeiten aufzeigen, andererseits half mir das Feedback ungemein mich und meine Methoden zu überdenken. Beispielsweise entstand hieraus auch die Idee der Online-Gruppenarbeiten.

Daher gibt es von mir eine klare Empfehlung hierzu dies zu probieren, andere Kollegen und deren Sichtweisen kennenzulernen, sich selbst zu hinterfragen, um so auch neue Ideen und Projekte - auch hinsichtlich eines Team-Teaching-Gedankens zu entwickeln. Kollaboration?! Hier wäre ein guter Ansatz!

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