iPads als Arbeitsgeräte verleihen

Liebe Kolleg*Innen,

wir haben kurz vor der C-Krise auch iPads für die Schule in der ´üblichen´ Kofferlösung bekommen. Da wir noch keine Zeit hatten und da rein zu arbeiten und auch die Fobis ausfallen mussten, haben wir wenig Praxis Erfahrung - beschränkt sich i.M. auf Auspacken, Einbauen, MAC Adressen registrieren und Tutorials lesen.

Gibt es eine Lösung, die Geräte auch außerhalb des Päd. Netzes zu betreiben? Es wäre super bei Bedarf Schüler*Innen diese auszuleihen, damit BigBlueButton u.Ä. besser funktioniert.

Unser Admin hat sehr viel zu tun, deswegen bin ich froh um jede Hilfe von dieser Seite.

Liebe Grüße

Andi Nickel

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Hallo,
Die Geräte funktionieren auch außerhalb des pädagogischen Netzes. Wie verwaltet ihr? Habt ihr ein MDM?
Wir haben dazu auch einen Leihvertrag aufgesetzt, den ich dir gerne bei Bedarf zusende.
Viele Grüße

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Hallo und Danke!

Ja die iPads sollen (über den iMac Mini ?) eingerichtet werden. Sind aber bis jetzt noch nie irgendwie gestartet worden -kamen glaub Ende Februar an- wenn ich aber schon mal weiß, dass die auch außerhalb funktionieren und dann noch Deinen Ausleihvertrag als Vorlage nutzen darf wäre das klasse! Wir leihen zwar schon alte Laptops, mit den Tablets sind wir dann aber breiter aufgestellt.

LG

Hallo,
wenn du mir eine meine Dienstadresse ttraub@lmz-bw.de schreibst, lasse ich dir den Vertrag direkt zukommen. Zum öffentlichen Posten ist er eventuell etwas zu hemdsärmlig.
Grüße

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Hallo.

Im Beitrag "Leihgeräte für SchülerInnen habe ich das ganze aus Sicht unseres KMZs beschrieben.

Ich gebe hier einfach nochmal ein paar Stichworte wieder, die Ihr ggf. bedenken solltet.

  • Organisation

    • Single Point of Contact - Ein_e Kolleg_in gibt die Geräte aus und sammelt sie wieder ein
    • Listen pflegen (Seriennummer, Schüler, …)
    • Vertrag
    • Verleihkosten?
    • Versicherung - die Geräte sind vermutlich über die Schule versichert, ist der Verleih abgedeckt? ggf. Privathaftpflicht der Eltern?
  • einheitliche Konfiguration der Geräte
    Hier kann ich eigentlich nur davon abraten die Geräte über den Mac-Mini zu verwalten sondern würde Euch zu einem MDM raten. Dies hat den Vorteil, dass Ihr alle Geräte managen könnt, auch (und vor allem) wenn Sie nicht vor Ort sind. Neue Apps oder neue Einstellungen werden in das System eingespielt und an die Geräte verteilt, sobald diese eine Internetverbindung aufbauen.

    Über MDM verwaltete Geräte können i.d.R. auch schnell aufgefunden werden, wenn sie mal „versehentlich“ von Schülern eingesteckt werden. Gerade, wenn Ihr die Geräte alle nach außen gebt, ist es vielleicht sinnvoll die Geräte orten zu können.

    Die Stadt Stuttgart hat afaik JAMF im Einsatz. Vielleicht kann ein IT-Techniker der Stadt weiter helfen? Ansonsten empfehle ich den werten Kollegen Harald Hochwald vom SMZ Stuttgart zu kontaktieren. Als Schule im Rems–Murr-Kreis könntet Ihr Euch auch an mich wenden ;).

    • welche Apps sollen auf die Geräte? - mit einem MDM können auch nachträglich Apps installiert werden.
    • Konzept der Datenablage? >>> wie können Daten der Schüler ggf. außerhalb der Geräte gesichert werden (z.B. auf dem Schulserver)?
    • WLAN muss einstellbar sein, damit die Schüler sich zu Hause einwählen können
    • generell muss dann überlegt werden, was Schüler dürfen sollen und was nicht. Bei Geräten, die innerhalb der Schule betrieben werden, sollten iCloud und die ganzen Apple-Online-Dienste deaktiviert werden.

Die Idee an und für sich ist gut, ich denke, dass Ihr da aber ein wenig Zeit in die Konfiguration der Geräte stecken solltet und Euch Gedanken machen müsst, was möglich sein soll/darf.

Wenn Ihr Rückfragen habt, kann ich Euch gerne auch den einen oder anderen Tipp geben.

In der Hoffnung geholfen zu haben grüßt
Roland

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Jaa! Klasse, sowas hilft. Vielen Dank! Hoffe ich kann mich mal revanchieren. LG

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Ich kann rwalter nur zustimmen. Wir haben seit Anfang des Jahres MDM eingeführt und sind froh dass wir es gemacht haben. Wir haben 33 Geräte. Wie willst du bei so vielen geraten die Apps verwalten, Schüler machen zum teil ja die abenteuerlichsten Sachen. Alles soweit kein Problem wenn sie verwaltet werden. Zum anderen kannst du Zeiten vorgeben wann die Geräte abends inaktiv werden, sodass Schüler die Geräte, sagen wir mal ab 20 Uhr, nicht mehr nutzen können. Der Aufwand an Vorbereitung ist zwar am Anfang enorm aber es lohnt sich in jedem Fall. Falls ihr mit dieser Aufgabe total überfordert seid, und davon kann man wohl ausgehen, solltet ihr euch eine Firma zur Unterstützung suchen. Kostet Geld aber ist jeden Cent wert. Wir arbeiten mit Apfelwerk zusammen. Haben uns telefonischen Support noch dazu gekauft. Läuft hervorragend.
ich hoffe das hilft als Motivation weiter.

Mathias