Tooltipp: H5P Offline-Editor "Lumi"

Manche KuK sind vielleicht ganz froh, wenn sie auf unkomplizierte Weise H5P für die ersten Schritte offline nutzen können. Unter Win, Mac und Linux ist das möglich mit http://www.lumi.education/

1 Like

Top Danke! Das kannte ich noch nicht. @y.ata das ist vielleicht auch für dich interessant.

Sowas hab ich gesucht! Jetzt brauchts nur noch eine App für die Nutzer (SuS), damit sie auch Offline ihr microlearning durchführen können.

Herzlichen Dank! Klasse

Ich habe mich mal umgeschaut. Ich bin aber nicht so recht fündig geworden was offline Viewer für H5P Inhalte angeht. Es gibt zwar das Projekt h5p-standalone, was grundsätzlich funktioniert. Alltagstauglich und geeignet für einen breiten Einsatz in der Lehrerschaft ist das aber nicht.
Prinzipiell bringt Lumi ja alles mit was es braucht (die Module können hier auch angezeigt werden).
Eine verschlankte Lumi Variante die ein lokales Verzeichnis überwacht und alle dort abgelegten h5p Dateien mit einem automatisch generierten Menü abbildet wären für mache Schulen sicher attraktiv.

Das Szenario ist natürlich ein Kompromiss, da eine Kombination aus H5P Inhalte in einem LMS viel mehr bietet.
Aber als Ergänzung und für Schulen die sich auf den Weg machen, könnte es eine attraktive Option sein.

Was meinen Sie?

1 Like

Hallo, danke fürs schauen. Ich bin da ganz Ihrer Meinung. Nur wenn man zB schon mal vorarbeiten möchte, wenn die Server an ihre Grenzen kommen, oder man verschickt h5p Dateien via Mail und kann so einen provisorischen workaround schaffen, ist ein Mehrwert da. Allerdings lief bei mir Lumi nicht ganz Bug frei. Trotzdem Klasse!

Mit XAMPP gäbe es noch eine weitere Offline-Möglichkeit, da man damit ein gesamtes Moodle-System auf seinem Rechner zum „Rumexperimentieren“ hätte - das dürfte aber für die Mehrheit der KuK zu technisch sein. Wenn man einen schnellen Zugang zum Schul-Moodle hat, sollte man lieber dort einen Sandkastenkurs anlegen (lassen). - Was ich mit meinen LA-Studierenden in diesem Sommersemester mache: Ich installiere eine Blogfarm (mit Bludit). Wenn man ein Blogsystem wie WP (oder BuddyPress) nutzen kann, kann man auch dort H5P einbinden.
Da ich die Gegenheiten an Schulen eher aus der Außenperspektive wahrnehme: Worin liegt denn aus Eurer Sicht deutlicher Bedarf in den Kollegien? Geht der Bedarf eher in die Richtung „Wie muss ich etwas (z. B. in Moodle/H5P) einrichten/einstellen?“ oder eher „Moodle usw. funktionieren ja an unserer Schule, aber ich benötige mehr Hilfestellungen für die Verwendung im Unterricht“?

1 Like

Ich nehme wahr, dass viele eine kleinstmöglichen Betreuungsschlüssel brauchen. Tutorials gibt s ja schon viele, aber die sind nicht sensibel genug, um festzustellen, welchen Wissenstand die, oder der Kolleg*In haben.

Wie immer müssten wir Multiplikatoren ausbilden die selber LehrerInnen sind, die dann dezentral in den Schulen ihren KollegInnen helfen.

Stimme zu: Die Fülle von Tutorials „erschlägt“ förmlich. Wären nicht eigentlich Webinare ein guter Weg? Je nach Teilnehmeranzahl können zumindest Fragen im Chat gestellt werden, evtl. ein Co-Moderator, der dort Antworten/Ergänzungen gibt usw. Würden solche Webinare von der größeren Zahl der Kollegen angenommen werden - oder hilft nur die "Präsenz-"Betreuung im Kollegium?

Auf alle Fälle! Und vielleicht ein Pool von H5P Inhalten zum Kopieren und reverse engineering. Kann man hier eigentlich H5P einbetten???

Hab grad für einen Geschichts-Kollegen zusammengeklickt

Vielen Dank!

Stimmt die ist nicht öffentlich… d.h., man braucht immer die Berechtigung für die Quelle, um H5P-Inhalte bei sich verwenden zu lassen? Ich bin etwas verwirrt.

Ein erstes Webinar zu H5P hat @ASTN diese Woche bei uns gehalten (Dankeschön!). Es war gut besucht, aber Rückmeldungen und Fragen gab es insgesamt nicht so viele, aus denen wir auf weitere Bedarfe Rückschlüsse ziehen könnten.
Ein Weg, den wir gehen, ist das Aufzeigen von Einsatzmöglichkeiten direkt am Unterrichtsstoff und - mitunter - auch die Gelegenheit, direkt selbst auszuprobieren und Inhalte zu generieren. Einige Teilnehmende haben das wohl auch direkt während des Webinars gemacht, nachdem sie Beispiele gesehen haben.

„Kleinstmöglicher Betreuungsschlüssel“ ist ein gutes Stichwort. Es gibt einfach auch Sicherheit, sich direkt im Austausch mit einem/r Praktiker/in Aspekte zeigen und erklären zu lassen, zu wissen, dass sie aktuell sind, und Rückfragen stellen zu können. Moodletutorials sind im Netz wirklich sehr viele vorhanden - aber eben auch veraltet, ohne die Möglichkeit, direkt Rückfragen zu stellen, usw. …
Wir erleben den Bedarf derzeit zweifach: Einerseits Unterstützung bei dem „Wie“ der Verwendung, andererseits Bedarf an Anregung für konkrete Unterrichtssituationen. Ist sicher wie bei Vielem in Moodle: Auf den ersten Blick ist das Interface für jemanden, der es noch nie gesehen hat, nicht unbedingt sehr intuitiv. Und ohne konkrete Anwendungsbeispiele, die auch Lust auf ein Ausprobieren machen, ist die Hemmschwelle für eine intensive Beschäftigung mit einem Tool gerade bei gleichzeitig sehr hoher Arbeitsbelastung hoch.

2 Like

Ich hab mit Kolleg*Innen gesprochen, die mitgemacht hatten. Und die bestätigen, was Sie sagen. Tatsächlich hat es bei einigen aber auch dazu geführt, dass sie jetzt genau die Hemmschwelle überwunden haben und sogar Spaß an H5P gefunden haben.

2 Like

Also, nächstes Mal nur Beispiele, Beispiele, Beispiele …

1 Like

Danke für die ausführliche Schilderung! Meine Vermutung wäre auch: Ein Mix aus beiden Bereichen (Bedienung plus Anwendungsbeispiel) + Möglichkeiten, Fragen zu stellen sollte in die richtige Richtung gehen. Es muss ohnehin so sein, dass der Transfer auf das eigene Fach von den KuK geleistet werden muss, da man nicht für alle Fächer alles anbieten kann. Aber meine Erfahrung ist, dass Ideen kommen, auch wenn man aus einem anderen Fach etwas hört. Jüngst habe ich z. B. die Möglichkeiten, ein Multimedia-E-Book in Pages zu erstellen an einem Beispiel aus der Biologie erklärt („Frühblüher“, 2 Kl.). Das ist dann kein Problem, dass der Deutsch-Kollege einen Einfall hat, z. B. Vertonung von Märchen, für sein Fach.

H5P einbetten geht prinzipiell, allerdings ist es domainabhängig.
Ich hatte da einen Beitrag angelegt: Einbindung von H5P Inhalten

Wie es passieren konnte dass ich moodle1.lmz-bw.de noch nicht als Quelle von H5P Inhalten freigeschaltet habe kann ich dir auch nicht sagen :wink:

Ich habe das LMZ Moodle mittlerweile als Quelle zugelassen und im Post eine Liste der bisher möglichen Quellen ergänzt.

Bei deinem obigen Beispiel scheint die angegebene Seite aber nicht öffentlich erreichbar zu sein.

Es gab hier die Frage nach der Offline Nutzung von H5P. Die Firma Antares die für viele Medienzentren den EduPool betreibt hat für die Schüler die Software Edu-CAP zur Verfügung gestellt. Dort können die Schüler Inhalte (PDFs, EPUP usw) reinladen und Offline nutzen. Das funktioniert tatsächlich auch sehr gut mit H5P Inhalten.

Auf meinem Youtube Kanal gibt es ein Video „H5P" mehrfach verwenden“ wenn ihr da mal reinschaut ab Minute 2.42, da zeige ich das importieren in Edu-CAP

1 Like